Ein Batteriespeicher macht Sie unabhängiger vom Stromnetz und spart Geld. Aber wie funktioniert das eigentlich? Diese Lektion erklärt die Grundlagen.
Was macht ein Heimspeicher?
Ein Batteriespeicher ist wie ein großer Akku für Ihr Haus. Er kann:
- Solarstrom speichern: Tagsüber erzeugen, abends nutzen
- Günstigen Netzstrom speichern: Nachts laden, abends nutzen
- Notstrom liefern: Bei Stromausfall weiter versorgt
Die wichtigsten Kennzahlen
| Kennzahl | Bedeutung | Typisch Haushalt |
|---|---|---|
| Kapazität (kWh) | Wie viel Strom passt rein | 5-15 kWh |
| Leistung (kW) | Wie schnell laden/entladen | 3-10 kW |
| Zyklen | Wie oft vollständig laden | 6.000-10.000 |
| DoD (%) | Nutzbare Kapazität | 90-95% |
Welche Größe brauche ich?
Faustregel: 1 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch
- Single/Paar (2.500 kWh/Jahr): 5 kWh Speicher
- Familie (4.000 kWh/Jahr): 8-10 kWh Speicher
- Mit E-Auto: +5 kWh zusätzlich
Lithium-Ionen vs. LFP
Die meisten Heimspeicher nutzen LFP (Lithium-Eisenphosphat):
- ✅ Sicherer (kein Thermal Runaway)
- ✅ Längere Lebensdauer (10.000+ Zyklen)
- ✅ Umweltfreundlicher (kein Kobalt)
- ❌ Etwas schwerer als NMC
Vertiefen Sie Ihr Wissen in der Stromfee Academy Lektion 2.
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