Deutschland ist kein einheitlicher Strommarkt. Je nach Region können die Preise stark variieren – und das bietet Chancen für clevere Verbraucher.
Die deutschen Preiszonen
Offiziell gibt es nur eine deutsche Preiszone (DE-LU zusammen mit Luxemburg). Aber durch Netzengpässe entstehen regionale Unterschiede:
- Norden: Viel Windstrom → oft günstiger
- Süden: Weniger Erzeugung → oft teurer
- Osten: Große Solar-Parks → günstig bei Sonne
Redispatch: Das versteckte Problem
Wenn zu viel Windstrom im Norden erzeugt wird, aber im Süden gebraucht wird, müssen Netzbetreiber eingreifen. Das kostet Milliarden – und Sie zahlen es über die Netzentgelte.
Regionale Netzentgelte
| Region | Netzentgelt (ct/kWh) |
|---|---|
| Schleswig-Holstein | 12-15 |
| Bayern | 8-10 |
| NRW | 6-8 |
| Brandenburg | 10-13 |
Praxis-Tipp
Prüfen Sie bei der Tarifwahl nicht nur den Arbeitspreis, sondern auch die regionalen Netzentgelte. Ein günstiger Tarif kann durch hohe Netzentgelte teuer werden.
Interaktive Deutschland-Karte in der Stromfee Academy Lektion 6.
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