Ihre Beckhoff-Steuerung misst bereits alles Wichtige – aber die Werte bleiben in der Anlage. Stromfee holt die Signale automatisiert heraus, speichert sie als Zeitreihe und macht sie für Betreiber, Direktvermarkter und Industrie auswertbar.
Eine Beckhoff-SPS (TwinCAT auf Industrie-PC oder Embedded-Controller) erfasst Leistungen, Zählerstände, Temperaturen und Betriebszustände im Millisekundentakt. Für die Anlagensteuerung ist das ideal. Für die kaufmännische und regulatorische Bewertung fehlt aber meist der zweite Schritt: eine zentrale, lückenlose Erfassung der Messdaten über die Zeit. Genau hier setzt die Stromfee-KI-Plattform an – nicht als Anleitung zum Selbermachen, sondern als betriebsfertige Lösung.
Wer eine Beckhoff-SPS betreibt, kennt die typischen Grenzen der reinen Vor-Ort-Lösung. Sie führen dazu, dass wertvolle Messdaten nie in Entscheidungen einfließen.
Das lokale HMI zeigt den Ist-Zustand. Eine lückenlose, jahrelange Historie über mehrere Standorte hält die Steuerung selbst nicht vor – für Nachweise und Trends fehlt sie dann.
Werte werden per Hand in Excel exportiert und zusammengerechnet. Das kostet Zeit, ist fehleranfällig und liefert nie einen Echtzeit-Blick auf die Anlage.
Fällt ein Signal aus, driftet ein Zähler oder überschreitet eine Leistung eine Schwelle, merkt es niemand – bis der Schaden sichtbar wird oder eine Frist verstrichen ist.
Die Anbindung folgt einem klaren Weg von der Steuerung bis ins Dashboard. Kein Eingriff in Ihre Steuerungslogik – die SPS wird ausschließlich ausgelesen.
Beckhoff-Controller sprechen von Haus aus mehrere Protokolle. Über TwinCAT IoT lassen sich Variablen als MQTT-Nachrichten publizieren; alternativ werden Signale über ADS, OPC UA oder Modbus TCP ausgelesen. Stromfee wählt den Weg, der zu Ihrer Anlage passt, und definiert dazu ein sauberes Messkonzept: Welche Variablen, in welcher Auflösung, mit welcher Bedeutung. So bleibt nachvollziehbar, was gemessen wird – die Grundlage jeder belastbaren Auswertung.
Die erfassten Werte werden in einer ClickHouse-Zeitreihendatenbank abgelegt – der gleichen Technik, mit der Stromfee auch Markt- und Netzdaten verarbeitet. Dadurch bleiben selbst hochauflösende Signale über Jahre abfragbar und lassen sich in Sekunden zu Viertelstunden-, Tages- oder Monatswerten verdichten. Ihre SPS muss keine Historie mehr halten, und mehrere Anlagen oder Standorte laufen in einem gemeinsamen Datenbestand zusammen.
Auf den Zeitreihen liegen Live-Dashboards, Schwellwert-Alarme und automatische Anomalie-Erkennung. Bleibt ein erwarteter Wert aus, driftet ein Signal oder verhält sich eine Anlage anders als im gelernten Normalband, meldet die Plattform es aktiv – per Nachricht, nicht erst beim nächsten manuellen Blick. Damit wird aus reiner Datenerfassung ein Frühwarnsystem für Betrieb und Abrechnung.
Lückenlose Zeitreihen sind die Basis, um Einspeise- und Steuerungssituationen (Solarspitzengesetz, netzorientierte Steuerung) sauber zu bewerten und zu belegen – statt aus Erinnerung zu argumentieren.
Viertelstundengenaue Erzeugungs- und Verbrauchswerte lassen sich mit Markt- und Prognosedaten koppeln – die Grundlage, um Fahrpläne und Erlöse zu bewerten.
Ein Blick auf alle Standorte statt einzelner HMIs vor Ort. Störungen werden erkannt, bevor sie zu Ausfall oder Ertragsverlust führen.
Ob die vorhandene Beckhoff-Steuerung überhaupt die passenden Signale bereitstellt und welcher Anbindungsweg der einfachste ist, klärt Stromfee vorab in einem kurzen Messkonzept-Gespräch – ohne Vorab-Umbau an Ihrer Anlage.
Wir klären in einem kurzen Gespräch, welche Signale Ihre Steuerung liefert und wie Stromfee sie erfasst, speichert und überwacht. Kein Verkaufsdruck.
Je nach Anlage über MQTT (TwinCAT IoT), ADS, OPC UA oder Modbus TCP. Ein Edge-Gerät vor Ort sammelt die Signale und überträgt sie verschlüsselt. Es ist kein Eingriff in die Steuerungslogik nötig – die SPS wird nur ausgelesen.
In einer ClickHouse-Zeitreihendatenbank. Dadurch bleiben auch hochauflösende Signale langfristig abfragbar und lassen sich zu Kennzahlen, Alarmen und Auswertungen verdichten, ohne dass die SPS die Historie halten muss.
Ein HMI zeigt den Momentanzustand, hält aber selten eine lückenlose, standortübergreifende Historie vor. Für Direktvermarktung, §51-EEG-Bewertung, §14a-Steuerung und Fernüberwachung braucht es eine zentrale Zeitreihen-Erfassung mit Alarmierung – genau das ergänzt Stromfee.