Betreiber und Industrie sehen meist nur die Monatsrechnung. Stromfee macht aus Zähler- und Sensordaten Live-Dashboards mit Lastgang, Zeitreihen und KI-Anomalie-Erkennung — damit Sie sehen, wo, wann und warum Energie fließt.
Wer einen Betrieb, eine Liegenschaft oder eine Erzeugungsanlage führt, bekommt vom Lieferanten meist nur eine Summe pro Monat. Diese Summe sagt nicht, welche Maschine, welche Abteilung oder welche Uhrzeit die Kosten verursacht. Entscheidungen über Effizienz, Lastverschiebung oder Speicher werden so aus dem Bauch getroffen. Energieverbrauch zu visualisieren heißt, aus einer einzelnen Zahl ein zeitlich aufgelöstes Bild zu machen — den Lastgang. Erst dieser Lastgang zeigt Grundlast, Spitzen, Standby-Verluste und die Muster, an denen sich sparen lässt.
Ein statischer PDF-Report reicht dafür nicht. Er zeigt Vergangenheit, keine Live-Situation, und er verbindet die Verbrauchsdaten nicht mit Preisen, Wetter oder Erzeugung. Genau hier setzt die Stromfee-Plattform an: Sie ist keine Anleitung zum Selbermachen, sondern die Software- und Messschicht, die Verbrauchsdaten kontinuierlich sammelt, speichert und sichtbar macht.
Vom Messpunkt zur Zeitreihe zum Dashboard — durchgängig und automatisch
Stromfee liest vorhandene Zähler, Wechselrichter und Messgeräte über gängige Schnittstellen wie Modbus, MQTT oder REST aus. Ein kleiner Edge-Rechner vor Ort sammelt die Werte und schickt sie sicher an die Plattform. Wo einzelne Verbraucher noch nicht erfasst sind, ergänzt ein Messkonzept gezielt zusätzliche Messpunkte.
Jeder Messwert landet mit Zeitstempel in einer Zeitreihen-Datenbank (ClickHouse). Dadurch lassen sich Millionen Messpunkte über Monate und Jahre schnell abfragen — die Grundlage für Lastgang-Kurven, Vergleiche und Aggregationen nach Anlage, Abteilung oder Zeitfenster.
Die Daten erscheinen in interaktiven Dashboards: aktueller Bezug, Tages- und Jahres-Lastgang, Grundlast-Band und Spitzen. Verbrauch lässt sich neben Strompreis, PV-Erzeugung oder Außentemperatur legen, um Ursachen sichtbar zu machen — nicht nur die Symptome auf der Rechnung.
Eine KI-Schicht lernt das normale Verbrauchsmuster jedes Messpunkts und meldet Abweichungen — etwa einen Verbraucher, der nachts oder am Wochenende unerwartet weiterläuft. So wird aus der Visualisierung ein Frühwarnsystem, das aktiv auf Auffälligkeiten hinweist, statt auf die manuelle Auswertung zu warten.
Typische Erkenntnisse, sobald der Verbrauch zeitlich aufgelöst sichtbar wird
Der Lastgang zeigt, wie viel Leistung auch außerhalb der Betriebszeiten dauerhaft gezogen wird. Diese Grundlast ist oft der erste, günstigste Hebel zur Kostensenkung.
Kurze, hohe Spitzen treiben bei Leistungsmessung den Leistungspreis. Sichtbar gemacht, lassen sie sich gezielt glätten oder verschieben.
Wer selbst erzeugt, sieht im Dashboard, wann PV-Strom direkt genutzt und wann aus dem Netz bezogen wird — die Basis für Speicher- und Lastverschiebungs-Entscheidungen.
Die Lösung richtet sich an Betreiber, Direktvermarkter und Industrie — nicht an Laien, die nur eine Erklärung suchen. Konkret profitieren:
Die Visualisierung ist dabei kein Selbstzweck. Sie ist der Einstieg in konkrete Maßnahmen: Lastspitzen kappen, Verbräuche verschieben, Anomalien abstellen und — mit passender Prognose — den Betrieb auf günstige Marktphasen ausrichten. Das sichtbare Bild ist die Grundlage, auf der Automatik und Optimierung erst sinnvoll aufsetzen.
Die Visualisierung ist der erste Schritt — hier geht es weiter
Kontinuierliche Erfassung jedes Verbrauchers mit KI-Alarmen und Echtzeit-Dashboard.
Netzqualität und Lastgang-Daten auf Anomalien und Normabweichungen prüfen.
Sichtbar gemachte Spitzen gezielt kappen und den Leistungspreis senken.
Verbrauch und Erzeugung nach vorne denken und auf günstige Marktphasen ausrichten.
Wir prüfen unverbindlich, welche Ihrer vorhandenen Zähler sich anbinden lassen und wie Ihr Lastgang-Dashboard aussehen könnte.
Häufige Fragen zur Verbrauchs-Visualisierung
Als Basis dient in der Regel der 15-Minuten-Lastgang aus registrierender Leistungsmessung oder Smart Metern. Wo Sensoren feiner messen, werden auch Sekunden- bis Minutenwerte als Zeitreihe gespeichert. Die Auflösung richtet sich nach dem vorhandenen Messkonzept.
Nicht zwingend. Stromfee liest vorhandene Zähler, Wechselrichter und Messgeräte über Modbus, MQTT oder REST aus. Nur wo einzelne Verbraucher bisher gar nicht erfasst sind, ergänzt ein Messkonzept zusätzliche Messpunkte.
Ein Report zeigt Vergangenheit als Tabelle. Die Stromfee-Visualisierung arbeitet auf einer Zeitreihen-Datenbank und stellt Live-Werte, Lastgang und historische Muster nebeneinander dar. Eine KI-Schicht erkennt Anomalien und meldet Abweichungen aktiv.