Nicht noch ein Beratungsbericht, sondern eine laufende Software-Plattform: Sie misst jeden Verbraucher als Zeitreihe, erkennt Muster automatisch und greift über EMS/SCADA in die Steuerung ein – für Betreiber, Direktvermarkter und Industrie.
Wer nach Energiemanagement sucht, meint meist zwei sehr unterschiedliche Dinge. Das eine ist die Beratung: eine Bestandsaufnahme, ein Bericht, eine Liste mit Maßnahmen. Das andere ist die Betriebsführung: das laufende Messen, Bewerten und Steuern von Energieflüssen im Alltag. Diese Seite beschreibt das Zweite – die KI-Plattform, mit der Stromfee Energieströme dauerhaft sichtbar und steuerbar macht. Sie ersetzt keine Fachberatung, sondern setzt an dem Punkt an, an dem ein einmaliger Bericht endet.
In den meisten Betrieben existiert nur die monatliche Gesamtrechnung. Welche Maschine, welche Kühlanlage, welche Absaugung die Kosten verursacht, bleibt unsichtbar. Lastspitzen treiben die Netzentgelte, ohne dass jemand den Auslöser kennt. Steuerbare Verbraucher laufen zu Höchstpreiszeiten, während eine PV-Anlage in Negativpreis-Stunden weiter einspeist. Ohne kontinuierliche Messung sind Entscheidungen Schätzungen – und jede Schätzung kostet Geld.
Grundlage ist ein Messkonzept, das jeden relevanten Verbraucher und Einspeisepunkt erfasst – über registrierende Lastgangzähler, intelligente Messsysteme, Modbus- oder MQTT-fähige Sensoren. Jede Reihe fließt sekunden- bis viertelstundengenau in eine ClickHouse-Zeitreihendatenbank. Parallel laufen Marktdaten der ENTSO-E-Transparenzplattform und der Strombörse sowie Wetter- und Erzeugungsprognosen ein. Erst dieser gemeinsame Datenraum – interne Messung plus externer Markt – macht Energiemanagement steuerbar statt nur beschreibbar.
Auf den Zeitreihen erkennt die Plattform Grundlast, Spitzen und Anomalien und ordnet Kosten verursachungsgerecht den einzelnen Verbrauchern zu. Aus Preisprognose und Lastprognose entsteht ein Fahrplan: Wann lohnt sich Bezug, wann Eigenverbrauch, wann das Kappen einer Lastspitze, wann das netzdienliche Dimmen steuerbarer Verbraucher nach §14a EnWG. Für PV-Anlagen prüft die Plattform laufend die §51-EEG-Logik, damit in geförderten Negativpreis-Stunden nicht ins Minus eingespeist wird. Diese Fahrpläne bleiben nicht im Dashboard, sondern gehen per REST-API, Modbus oder MQTT direkt an Ihr EMS oder SCADA-System.
Von der Messstelle bis in die Anlagensteuerung – ein durchgängiger Regelkreis.
Jeder Zähler und Verbraucher wird als eigene Zeitreihe erfasst. Sie sehen nicht mehr nur die Gesamtrechnung, sondern jeden Kostenverursacher einzeln.
ClickHouse ZeitreihenDie KI erkennt entstehende Spitzen vor dem Messwert und verschiebt oder dimmt Verbraucher, bevor eine teure Leistungsspitze in den Netzentgelten landet.
§14a EnWG-fähigPreisprognose, Negativpreis-Stunden und §51-EEG-Regeln laufen automatisch mit. Bezug, Eigenverbrauch und Einspeisung folgen dem günstigsten und regelkonformen Pfad.
ENTSO-E + BörseFahrpläne gehen per REST-API, Modbus oder MQTT direkt in EMS und SCADA. Die Empfehlung wird zur Handlung, ohne dass jemand nachts Werte abliest.
EMS / SCADA APILäuft eine Anlage am Wochenende auf Volllast oder eine Absaugung rund um die Uhr, schlägt die Plattform an – statt es erst auf der nächsten Rechnung zu sehen.
KI-AlarmeDie durchgehende Messung und Auswertung liefert die Datenbasis, die ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 verlangt – kontinuierlich statt zum Stichtag.
ISO 50001-BasisEin durchgängiger Regelkreis in vier Schritten.
Nur die Gesamtrechnung ist bekannt. Lastspitzen und Fehlläufe bleiben unsichtbar, bis sie längst bezahlt sind.
Zähler, Sensoren und Einspeisepunkte laufen in die ClickHouse-Datenbank – interne Messung trifft ENTSO-E- und Börsendaten.
Aus Preis- und Lastprognose entsteht ein regelkonformer Fahrplan: Spitzen kappen, §14a-Verbraucher dimmen, §51-Stunden meiden.
Der Fahrplan geht per API in EMS/SCADA und wird ausgeführt. Der Regelkreis schließt sich und lernt aus jedem Tag weiter.
B2B-Betrieb, nicht Endkunden-Ratgeber.
Betriebe mit registrierender Leistungsmessung, die Lastspitzen kappen und Prozesse in günstige Stunden verschieben wollen.
PV-, Speicher- und BHKW-Betreiber, die Eigenverbrauch, Einspeisung und §51-Regeln automatisch optimieren wollen.
Teams, die Portfolio-Fahrpläne aus Markt- und Anlagendaten ableiten und per API in ihre Handels- und Steuerungssysteme geben.
Die Plattform greift auf dieselbe Datenbasis wie diese Bausteine zu.
Jeden Verbraucher sekundengenau sichtbar machen – die Messgrundlage der Plattform.
Leistungsspitzen erkennen und kappen, bevor sie die Netzentgelte treiben.
Preis-, Last- und Erzeugungsprognosen, aus denen die Plattform ihre Fahrpläne bildet.
Überwacht die Modelle, die Prognose und Anomalie-Erkennung im Betrieb liefern.
Netzqualität und Anomalien nach EN 50160 – ergänzt die Verbrauchssicht um die Netzsicht.
In einem kurzen Gespräch klären wir, welche Messstellen und Systeme Sie haben und wie die Plattform daran andockt. Kein Verkaufsdruck.
Häufige Fragen zur KI-Energiemanagement-Plattform
Eine Beratung liefert einmalig eine Analyse und Empfehlungen. Die Plattform misst dauerhaft: Sie erfasst jeden Zähler und Verbraucher als Zeitreihe, erkennt Muster automatisch und greift über EMS/SCADA in die Steuerung ein. Aus einer Momentaufnahme wird ein laufender Regelkreis.
Lastgänge und Zählerdaten aus Ihren Messstellen (RLM/iMSys, Modbus, MQTT), dazu Marktdaten von ENTSO-E und der Strombörse sowie Wetter- und Erzeugungsdaten. Alle Reihen laufen in eine ClickHouse-Zeitreihendatenbank, auf der Auswertung und Prognose aufsetzen.
Ja. Steuerbare Verbraucher lassen sich nach §14a EnWG netzdienlich dimmen, ohne den Betrieb zu stören. Für PV-Anlagen überwacht die Plattform Negativpreis-Stunden und die §51-EEG-Logik, damit in geförderten Stunden nicht ins Minus eingespeist wird.
Ja. Fahrpläne und Messwerte werden über REST-API, Modbus und MQTT ausgetauscht. Bestehende Energiemanagement-, Leit- und Handelssysteme bleiben erhalten und werden ergänzt statt ersetzt.