KI-Energiemanagement

WAGO-SPS-Anlagen live überwachen und in ein KI-Energiemanagement einbinden

Ihre WAGO-Steuerung regelt PV, Speicher, BHKW oder Prozesslasten – aber ihre Daten liegen im Schaltschrank fest. Stromfee macht die Prozesswerte als Zeitreihe sichtbar, erkennt Abweichungen automatisch und schließt den Regelkreis für §14a, §51 und Lastspitzen – ohne die Anlage umzubauen.

Modbus TCP
Feldbus-Anbindung
OPC-UA
Sichere Schnittstelle
MQTT
Edge-Streaming
IEC 61131-3
SPS-Standard

Das Problem: die SPS steuert, aber niemand sieht mit

Eine WAGO-SPS ist in unzähligen Energie- und Industrieanlagen das Herzstück der Steuerung. Sie schaltet Wechselrichter, taktet ein BHKW, überwacht Grenzwerte und fährt Prozesslasten. Das Problem für den Betreiber ist selten die Steuerung selbst – sondern die fehlende Sicht darauf. Die entscheidenden Prozessvariablen leben lokal im Controller. Ob die Anlage gestern zwei Stunden in Störung stand, ob ein Zähler driftet oder ob bei negativen Börsenpreisen unnötig eingespeist wurde, sieht niemand, bis der Monatsbericht kommt – oder die Rechnung.

Gleichzeitig verlangt der Gesetzgeber immer mehr aktive Reaktion: §14a EnWG für steuerbare Verbrauchseinrichtungen, §51 EEG für die Abregelung bei negativen Preisen, Redispatch 2.0 für Erzeuger. Eine SPS kann diese Logik ausführen – aber nur, wenn sie die richtigen Signale zur richtigen Zeit bekommt und wenn jemand nachweisen kann, dass sie korrekt reagiert hat. Genau diese Brücke zwischen Feldebene und Marktseite baut Stromfee.

So bindet Stromfee die WAGO-SPS an

Der Weg ist bewusst nicht-invasiv. WAGO-Controller der Serien PFC und 750 sprechen die offenen Standards Modbus TCP, OPC-UA und MQTT. Stromfee liest die vorhandenen Prozessvariablen über diese Schnittstellen aus, ohne das IEC-61131-3-Programm der SPS anzufassen. In den meisten Fällen ist es eine reine Software-Integration – so, wie wir es auch bei Modbus- und M-Bus-Zählern handhaben. Ein kleines Edge-Gerät im Schaltschrank kommt nur dann dazu, wenn eine sichere Netzwerkbrücke oder ein Puffer bei Verbindungsabbruch nötig ist.

1 · ERFASSEN

Prozessdaten auslesen

Leistung, Zählerstände, Schaltzustände, Temperaturen und Störmeldungen werden zyklisch über Modbus TCP oder OPC-UA aus der SPS gelesen.

2 · SPEICHERN

Zeitreihe in ClickHouse

Jeder Wert landet mit Zeitstempel in einer ClickHouse-Zeitreihendatenbank – dauerhaft auswertbar statt flüchtig im RAM der Steuerung.

3 · ÜBERWACHEN

Anomalien erkennen

KI-Regeln melden Drift, Ausfälle und unplausible Werte automatisch – bevor sie zu Ertragsverlust oder Compliance-Verstoß werden.

4 · STEUERN

Sollwert zurückschreiben

Nach Freigabe schreibt Stromfee Sollwerte über definierte Register zurück – für §14a-Reduzierung, §51-Abregelung oder Lastspitzen-Kappung.

Wichtig dabei: Die SPS behält die Hoheit über alle sicherheitskritischen Verriegelungen. Stromfee schreibt ausschließlich in dafür vorgesehene Sollwert-Register mit eigener Freigabe-Logik. Fällt die Verbindung aus, arbeitet die WAGO-Steuerung autark mit ihrer hinterlegten Grundfunktion weiter. So entsteht ein KI-gestützter Regelkreis, ohne dass Sie die Betriebssicherheit Ihrer Anlage von einer Cloud abhängig machen.

Was Sie davon haben

Lückenlose Nachweisbarkeit

Jede Reaktion Ihrer Anlage auf ein §14a- oder §51-Signal wird protokolliert. Wenn der Netzbetreiber oder Direktvermarkter einen Nachweis verlangt, liegt die Zeitreihe vor – nicht als Behauptung, sondern als Messwert. Das reduziert Diskussionen und schützt vor unberechtigten Kürzungen.

Störungen sehen, bevor sie teuer werden

Ein hängendes Schütz, ein driftender Zähler oder ein Wechselrichter im Derating fällt in den Rohdaten sofort auf. Statt beim Monatsabschluss zu bemerken, dass Ertrag fehlt, bekommen Sie die Meldung am selben Tag.

Automatik statt Handbetrieb

Marktsignale, Prognosen und Grenzwerte fließen zusammen und werden zur Fahrweise Ihrer Anlage – ohne dass jemand nachts an die Steuerung muss. Die WAGO-SPS führt aus, Stromfee liefert die Entscheidung.

Für wen diese Lösung gedacht ist

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Ihre WAGO-SPS sichtbar machen

In einem kurzen Gespräch klären wir, welche Prozesswerte Ihre Steuerung bereitstellt und wie die Anbindung ohne Anlagenumbau gelingt. Unverbindlich und ohne Fachchinesisch.

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+49 5223 4921030

Häufige Fragen

Wie bindet Stromfee eine bestehende WAGO-SPS an, ohne die Anlage umzubauen?

In der Regel als reine Software-Integration. WAGO-Controller der Serien PFC und 750 sprechen Modbus TCP, OPC-UA und MQTT. Stromfee liest die vorhandenen Prozessvariablen aus, ohne das SPS-Programm zu verändern. Ein zusätzliches Edge-Gerät im Schaltschrank ist nur nötig, wenn keine Netzwerkverbindung besteht.

Kann Stromfee Sollwerte in die WAGO-SPS zurückschreiben?

Ja, wenn der Betreiber es freigibt. Schreibende Zugriffe laufen über definierte Modbus- oder OPC-UA-Register mit eigener Freigabe-Logik, sodass die SPS die Hoheit über kritische Verriegelungen behält. Typische Anwendungen sind §14a-Leistungsreduzierung, §51-Abregelung bei negativen Preisen und Lastspitzen-Steuerung.

Welche Daten aus der WAGO-Steuerung werden als Zeitreihe gespeichert?

Alle relevanten Prozessvariablen: Leistung, Zählerstände, Schaltzustände, Temperaturen, Störmeldungen und Betriebsstunden. Sie werden in einer ClickHouse-Zeitreihendatenbank gespeichert, wo sie für Monitoring, Anomalie-Erkennung und Ertragsanalyse dauerhaft auswertbar bleiben.